Erfrierungen und Unterkühlung: Erste Hilfe und richtige Behandlung
Erfrierungen und Unterkühlung gehören zu den unterschätzten medizinischen Notfällen des Winters. Sie treffen nicht nur Bergsteiger oder Obdachlose — auch ein langer Abend im Freien mit falscher Kleidung, ein Skiunfall oder ein Auto-Pannenstopp in der Kälte können dazu führen. Die gute Nachricht: Wer die Warnsignale kennt und weiß, was zu tun (und was zu lassen) ist, kann schwere Folgeschäden verhindern.
In diesem Artikel erklären wir Ihnen die Unterschiede zwischen Erfrierungen und Unterkühlung, wie Sie die Schweregrade erkennen, welche Erste-Hilfe-Maßnahmen wirklich helfen und welche rezeptfreien Präparate aus der Apotheke die Wundheilung danach unterstützen. Außerdem erfahren Sie, in welchen Situationen der Notruf 112 unverzichtbar ist.
Erfrierungen versus Unterkühlung — was ist der Unterschied?
Diese beiden Begriffe werden häufig verwechselt, beschreiben aber grundverschiedene Zustände:
- Erfrierungen (Frostbite) — lokale Gewebeschäden durch direktes Einfrieren der Haut und des darunter liegenden Gewebes. Betroffen sind meist exponierte Körperstellen: Zehen, Finger, Ohren, Nase, Wangen. Der Rest des Körpers kann dabei normal warm sein.
- Unterkühlung (Hypothermie) — ein lebensbedrohlicher Zustand, bei dem die Körperkerntemperatur unter 35 °C sinkt. Der gesamte Körper ist betroffen, nicht nur einzelne Körperteile. Ohne Behandlung kann Unterkühlung zum Tod führen.
Beide Zustände können gleichzeitig auftreten. Eine Person, die lange in Kälte und Nässe ausgesetzt war, kann sowohl Erfrierungen an den Füßen als auch eine beginnende Unterkühlung haben.
Erfrierungen: Grade, Symptome und was zu tun ist
Grade der Erfrierungen
Erfrierungen werden in vier Grade eingeteilt, ähnlich wie Verbrennungen:
Grad 1 — Oberflächliche Erfrierung (Frostnip)
Die mildeste Form. Die Haut friert nicht vollständig durch.
- Haut wird blass, wachsartig oder rötlich
- Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Brennen
- Schmerzen beim Wiedererwärmen
- Keine Blasenbildung, kein dauerhafter Gewebeschaden
Heilungsaussicht: Vollständige Erholung innerhalb von Stunden bis Tagen bei richtiger Behandlung.
Grad 2 — Oberflächliche Erfrierung
Die Haut friert durch, tiefere Schichten bleiben zunächst verschont.
- Haut erscheint hart und weißlich oder bläulich
- Schwellung und nach dem Erwärmen: Blasenbildung (klare Flüssigkeit)
- Brennende, stechende Schmerzen
Heilungsaussicht: Bei fachgerechter Behandlung meist vollständige Erholung, jedoch können Empfindlichkeit gegenüber Kälte und gelegentliche Taubheit für Monate bestehen bleiben.
Grad 3 — Tiefe Erfrierung
Haut und Unterhautgewebe sind durchgefroren.
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Preise vergleichen- Haut fühlt sich holzartig und hart an
- Blutgefüllte Blasen (dunkelrotes oder blutiges Exsudat)
- Betroffene Stellen können schwarz werden (Nekrosen)
- Kein Schmerzgefühl mehr durch abgestorbene Nerven
Heilungsaussicht: Dauerhafter Gewebeverlust möglich. Spezialisierte Behandlung im Krankenhaus notwendig.
Grad 4 — Vollständige Gewebenekrose
Alle Gewebeschichten einschließlich Muskeln, Sehnen und Knochen sind betroffen. Notfall — sofortige klinische Behandlung erforderlich.
Erste Hilfe bei Erfrierungen — Schritt für Schritt
Was Sie TUN sollen
- Person in warme, trockene Umgebung bringen — Entfernen Sie nasse Kleidung und Schuhe, trocknen Sie die betroffenen Stellen vorsichtig.
- Betroffene Körperteile gegen Reibung schützen — Finger zwischen den eigenen oder den Händen einer anderen Person wärmen. Vorsicht: kein Massieren oder Reiben!
- Wiedererwärmung nur bei gesicherter Warme — Tauchen Sie erfrorene Gliedmaßen in Wasser von 37–39 °C für 20–30 Minuten. Das Wasser soll sich angenehm warm anfühlen — nicht heiß. Überprüfen Sie die Wassertemperatur mit einem gesunden Körperteil.
- Schmerzmittel — Das Wiedererwärmen ist sehr schmerzhaft. OTC-Schmerzmittel wie Ibuprofen (400 mg) helfen doppelt: gegen den Schmerz und gegen Entzündungen. Paracetamol ist eine Alternative bei Magenempfindlichkeit.
- Lose, sterile Verbände — Bedecken Sie Blasen und Wunden locker mit sterilen Kompressen. Keine engen Verbände, die die Durchblutung abschnüren könnten.
- Körpertemperatur halten — Warme Decken, warme Getränke (kein Alkohol!), warme Nahrung.
- Arzt aufsuchen — Auch bei Grad-1- und Grad-2-Erfrierungen ist eine ärztliche Kontrolle empfehlenswert.
Was Sie NICHT tun dürfen
- Nie reiben oder massieren — Eiskristalle im Gewebe verursachen mechanische Schäden, wenn die Haut massiert wird.
- Kein direktes Wärmen mit Heizkissen, heißem Wasser, Lagerfeuer oder Heizungsluft — ungleichmäßige Wärmezufuhr vertieft die Schäden.
- Blasen nicht aufstechen — Sie schützen das darunter liegende Gewebe vor Infektionen.
- Kein Alkohol — Alkohol erweitert die Blutgefäße der Haut und täuscht Wärme vor, beschleunigt aber gleichzeitig den Wärmeverlust des Körpers.
- Nicht auf erfrorenen Gliedmaßen laufen — wenn irgendwie vermeidbar. Mechanischer Druck verstärkt den Gewebeschaden.
- Nie wiedererwärmen, wenn Erfrierungsgefahr weiterhin besteht — einmal aufgetautes und dann wieder eingefrorenes Gewebe erleidet weitaus schwerere Schäden. Besser kalt lassen, bis dauerhaft warme Bedingungen herrschen.
Unterkühlung: Symptome und lebensrettende Erste Hilfe
Unterkühlung entwickelt sich langsam und schleichend — das macht sie gefährlich. Die Betroffenen bemerken oft selbst nicht, wie ernst die Lage ist.
Symptome nach Schweregrad
Leichte Unterkühlung (Kerntemperatur 32–35 °C)
- Intensives, unkontrollierbares Zittern — das ist der Körper beim Versuchen, Wärme zu erzeugen
- Verlangsamte Bewegungen, Ungeschicklichkeit
- Leichte Sprachstörungen, Verwirrtheit
- Blässe, Gänsehaut
Mittelschwere Unterkühlung (28–32 °C)
- Zittern hört auf — ein gefährliches Zeichen, weil der Körper aufhört zu kämpfen
- Starke Schläfrigkeit, Apathie, Verwirrtheit bis Bewusstlosigkeit
- Steife Muskeln, langsame Herzfrequenz
- Paradoxes Ausziehen (»paradoxical undressing«) — Betroffene ziehen sich plötzlich aus, weil sie sich heiß fühlen
Schwere Unterkühlung (unter 28 °C)
- Bewusstlosigkeit
- Kaum tastbarer Puls, sehr langsame Atmung oder Atemstillstand
- Herzrhythmusstörungen, Herzstillstand möglich
- Lebensbedrohlich — sofortiger Notruf 112
Erste Hilfe bei Unterkühlung
- Notruf 112 — Bei mittelschwerer oder schwerer Unterkühlung sofort den Notruf absetzen. Auf den Sanitäter warten und nicht alleine handeln.
- Person aus der Kälte holen — In warme, windgeschützte Umgebung bringen. Jeden weiteren Wärmeverlust verhindern.
- Nasse Kleidung entfernen — Vorsichtig und schnell, ohne unnötige Bewegungen der Person.
- Wärmen — aber langsam — Decken, Schlafsäcke, Rettungsfolie. Körperwärme einer anderen Person ist wirksam (Haut-zu-Haut-Wärmen im Schlafsack).
- Nicht zu schnell erwärmen — Zu rasches Wiedererwärmen kann gefährliche Herzrhythmusstörungen auslösen, weil kaltes Blut aus den Extremitäten zum Herz strömt (»Aufwärmschock«).
- Bei Bewusstsein: warme, zuckerhaltige Getränke — Kein Alkohol, kein Kaffee.
- Bei Bewusstlosigkeit: stabile Seitenlage — und Atemwege frei halten bis der Rettungsdienst eintrifft.
- Bei fehlenden Lebenszeichen: Reanimation beginnen — Unterkühlte Person nie ohne Wiederbelebungsmaßnahmen aufgeben. Es gilt der Grundsatz: »Niemand ist tot, bis er warm und tot ist« — unterkühlte Herzen können selbst nach längerem Stillstand wieder anlaufen.
Wann muss sofort der Notruf 112 gewählt werden?
- Bewusstlosigkeit oder starke Verwirrtheit
- Atemnot oder sehr langsame Atmung
- Kaum tastbarer oder fehlender Puls
- Zittern hört plötzlich auf (Zeichen für mittelschwere Unterkühlung)
- Erfrierungen Grad 3 oder 4 (harte, dunkle Haut, keine Schmerzempfindung)
- Kind oder ältere Person mit Kälteschäden — Arztbesuch immer empfohlen
- Unsicherheit über den Schweregrad — lieber einmal zu oft rufen
Präparate aus der Apotheke: Was hilft nach Erfrierungen?
Nach der Akutversorgung und ärztlicher Kontrolle können OTC-Präparate die Wundheilung und Regeneration unterstützen. Wichtig: Diese Mittel ersetzen keine ärztliche Behandlung bei schweren Erfrierungen.
Wundheilung und Hautregeneration
- Dexpanthenol-Salben (z. B. Bepanthen, Panthenol-ratiopharm) — Provitamin B5 beschleunigt die Regeneration der Oberhaut, wirkt entzündungshemmend und feuchtigkeitsspendend. Ideal für leichte Erfrierungen ersten Grades und für die Nachbehandlung nach dem Abheilen.
- Zinkhaltige Wundcremes — unterstützen die Wundheilung und haben einen leichten antiseptischen Effekt.
- Hyaluronsäure-Cremes — intensive Feuchtigkeitsversorgung für geschädigte, trockene Haut nach Kälteschäden.
Blasenschutz und Wundabdeckung
- Hydrokolloide Wundverbände (z. B. Compeed, Hansaplast Blasenpflaster) — schaffen ein feuchtes Wundmilieu, schützen vor Infektionen und beschleunigen die Heilung. Besonders geeignet für die Bedeckung intakter Erfrierungsblasen, die nicht aufgestochen werden sollen.
- Sterile Kompressen und Wundgazen — für die erste Wundabdeckung nach dem Wiedererwärmen.
Schmerzlinderung
- Ibuprofen 400 mg — wirkt sowohl schmerzstillend als auch entzündungshemmend. Besonders sinnvoll beim Wiedererwärmen, da es die entzündliche Reaktion im Gewebe hemmt. Rezeptfrei in Deutschland erhältlich.
- Paracetamol 500–1000 mg — Alternative bei Magenempfindlichkeit oder wenn Ibuprofen kontraindiziert ist (z. B. bei Blutgerinnungsstörungen). Wirkt schmerzstillend, aber nicht entzündungshemmend.
Durchblutungsförderung in der Nachbehandlungsphase
- Nikotinsäure-haltige Wärmecremes (z. B. Finalgon, Capsaicin-Cremes) — erst nach vollständiger Abheilung der Erfrierungswunden einsetzen, um die periphere Durchblutung langfristig zu verbessern. Niemals auf offene oder frisch verheilte Wunden auftragen.
- Ginkgo biloba-Extrakt (EGb 761) — Nahrungsergänzungsmittel, das die periphere Durchblutung unterstützt. Bei anhaltend schlechter Durchblutung nach Kälteschäden kann es sinnvoll sein — Rücksprache mit dem Arzt empfohlen.
Hinweis zu OTC-Antibiotika in Deutschland: Antibiotika sind in Deutschland verschreibungspflichtig. Bei Infektionszeichen (Rötung, Wärme, Eiter, Fieber) nach Erfrierungen muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, der bei Bedarf ein geeignetes Antibiotikum verordnet. Antiseptische Wundcremes wie Polyhexanid-haltige Gele (z. B. Lavasept) sind dagegen rezeptfrei und eignen sich zur lokalen Keimreduktion.
Risikogruppen — wer ist besonders gefährdet?
- Ältere Menschen — verminderte Kältewahrnehgabe und schlechtere Thermoregulation
- Kinder — größere Körperoberfläche im Verhältnis zur Körpermasse, schnellerer Wärmeverlust
- Personen mit Diabetes — periphere Neuropathie vermindert die Kältewahrnehmung, Durchblutungsstörungen erhöhen das Risiko
- Raucher — Nikotin verengt die peripheren Gefäße und verschlechtert die Durchblutung der Extremitäten
- Personen mit Raynaud-Syndrom — bereits bei geringer Kälte stark eingeschränkte Durchblutung der Finger
- Personen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss — vermindertes Kälteempfinden, schlechte Einschätzung der eigenen Situation
- Obdachlose — chronische Kälteexposition ohne Schutzmöglichkeiten
Vorbeugung: So schützen Sie sich effektiv
Das Zwiebelprinzip beim Anziehen
Drei Schichten sind besser als eine dicke Schicht:
- Basisschicht (Funktionswäsche aus Merinowolle oder Polyester) — transportiert Feuchtigkeit von der Haut weg
- Mittelschicht (Fleece oder Wolle) — Wärmeisolierung
- Außenschicht (wind- und wasserdichte Jacke) — Schutz vor Nässe und Wind
Nasse Kleidung verliert 80–90 % ihrer Isolierwirkung. Baumwolle ist im Winter die schlechteste Wahl — sie saugt sich voll, trocknet langsam und kühlt aktiv.
Extremitäten und Gesicht schützen
- Handschuhe mit Fingerling für bessere Isolierung oder Fäustlinge für maximalen Schutz
- Wasserdichte Stiefel mit Wollsocken — niemals enge Schuhe, die die Durchblutung einschränken
- Mütze und Gesichtsschutz (Sturmhaube oder Schal) — über 30 % des Wärmeverlusts entfallen auf den Kopfbereich
- Sonnenschutz für Gesicht und Lippen bei Wintersport (Kälte + UV-Reflexion an Schnee)
Verhaltensregeln in der Kälte
- Regelmäßig auf Körpersignale achten: Taubheitsgefühl, Kribbeln, Blässe der Haut — sofort Wärmen
- Ausreichend Kalorien und Flüssigkeit zu sich nehmen — der Körper braucht »Brennstoff« für die Wärmeproduktion
- Keinen Alkohol als »Wärmer« trinken
- Bei Kälteexposition regelmäßig Pausen in warmen Räumen einplanen
- Nie alleine in extremer Kälte unterwegs sein
Häufige Fragen
Wie lange dauert es, bis eine Erfrierung ersten Grades heilt?
Bei konsequenter Nachbehandlung mit Feuchtigkeitscremes und Schutz vor erneuter Kälteexposition heilen leichte Erfrierungen (Grad 1) meist innerhalb von 1–2 Wochen vollständig ab. Grad-2-Erfrierungen können 3–6 Wochen in Anspruch nehmen. Tiefer gehende Schäden brauchen Monate und können dauerhaft bleiben.
Darf ich auf erfrorenen Füßen nach Hause laufen?
Wenn irgend möglich, nein. Mechanischer Druck auf eingefrorenes Gewebe vergrößert den Schaden erheblich. Besser: Transport in einem Fahrzeug oder Tragen durch andere Personen, bis eine Wiedererwärmung möglich ist. Wenn Laufen die einzige Option ist (z. B. Notsituation im Gelände), ist es besser als dort zu bleiben und sich vollständig zu unterkühlen.
Kann ich Schnee zum Erwärmen verwenden?
Absolut nicht. Das ist ein hartnäckiger Mythos. Schnee hat eine Temperatur von 0 °C oder darunter — er kühlt weiter ab statt zu wärmen. Und das Reiben mit Schnee verursacht zusätzlich mechanische Gewebeschäden durch Eiskristalle.
Was ist der Unterschied zwischen Erfrierung und Frostbeulen?
Frostbeulen (Pernionen, Chilblains) entstehen nicht durch direktes Einfrieren, sondern durch wiederholte Exposition gegenüber feuchter Kälte knapp über dem Gefrierpunkt (0–10 °C). Sie zeigen sich als rötlich-bläuliche, juckende, geschwollene Flecken, meist an Zehen, Fingern und Ohren. Sie heilen in der Regel von selbst ab, können aber wochenlang bestehen. Frostbeulen gelten nicht als Erfrierungen — sie erfordern keine Notfallversorgung, können aber mit kühlenden, juckreizstillenden OTC-Cremes aus der Apotheke behandelt werden.
Kann ich nach einer Unterkühlung selbst duschen, um mich aufzuwärmen?
Eine lauwarme Dusche (nicht heiß!) kann bei leichter Unterkühlung helfen, wenn die Person bei Bewusstsein und stabil ist. Bei mittelschwerer oder schwerer Unterkühlung ist das riskant — das plötzliche Wiedererwärmen kann Herzrhythmusstörungen auslösen. Im Zweifelsfall immer erst 112 anrufen und auf die Einschätzung des Rettungsdienstes warten.
Zusammenfassung — Das Wichtigste auf einen Blick
✅ Erfrierungen: Langsam und gleichmäßig wiedererwärmen (37–39 °C Wasser), nicht reiben, keine direkte Wärmequelle, Blasen nicht aufstechen.
✅ Unterkühlung: 112 rufen, Wärmeverlust stoppen, langsam erwärmen, bei Bewusstlosigkeit stabile Seitenlage, bei Herzstillstand Reanimation beginnen.
✅ Schmerzlinderung: Ibuprofen (Grad 1–2, nicht verschreibungspflichtig) oder Paracetamol — wirksam und beim Wiedererwärmen besonders hilfreich.
✅ Wundheilung: Dexpanthenol-Salben, hydrokolloide Verbände und sterile Abdeckung für leichte bis mittelschwere Erfrierungen nach ärztlicher Kontrolle.
✅ Notruf 112 bei: Bewusstlosigkeit, fehlendem Zittern trotz Kälte, blau-schwarzen Hautstellen, Grad-3/4-Erfrierungen, Kindern und älteren Menschen mit Kälteschäden.
✅ Vorbeugung: Zwiebelprinzip beim Anziehen, Extremitäten und Gesicht schützen, Kältewarnsignale ernst nehmen, kein Alkohol in der Kälte.
Haftungsausschluss
Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Erfrierungen ab Grad 2 und jede Form von Unterkühlung erfordern eine fachärztliche Untersuchung. Im Notfall wählen Sie sofort den Notruf 112. Lesen Sie vor der Anwendung von Arzneimitteln und Medizinprodukten die Packungsbeilage und konsultieren Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt oder Apotheker.
Wenn Sie Ihre Winterapotheke für Kälteschutz und Wundheilung zusammenstellen — Dexpanthenol-Salben, hydrokolloide Verbände, Ibuprofen oder Paracetamol — lohnt es sich, die Preise zu vergleichen, bevor Sie kaufen. Auf MedikamentBilliger können Sie den gesamten Warenkorb auf einmal gegenüber 100+ Apotheken vergleichen. Denn wer beim Kälteschutz klug plant, plant auch beim Einkauf klug — und die Ersparnis beim ganzen Warenkorb ist deutlich größer als bei einem einzelnen Produkt.
