Allergie auf Beifuß und Ambrosia: der August-Pollenflug-Höhepunkt
Während die meisten Menschen den Sommer und die Urlaubszeit genießen, erleben Millionen von Allergikern ihre härteste Zeit des Jahres. Der August bringt den Höhepunkt des Pollenflugs zweier besonders lästiger Unkräuter — des Gewöhnlichen Beifußes (Artemisia vulgaris) und der Beifußblättrigen Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia). Starkes Niesen, tränende Augen, verstopfte Nase — das ist der Alltag von Hunderttausenden betroffener Menschen während des gesamten Spätsommers.
Schätzungen zufolge leiden in Deutschland zwischen 15 und 30 % der Bevölkerung an einer Pollenallergie, wobei der Kräuterpollenflug — anders als bei Bäumen und Gräsern — vor allem in der zweiten Sommerhälfte zum Problem wird. Für viele Allergiker bedeutet dies, dass der August ohne wirksame Behandlung den normalen Alltag, die Arbeit und körperliche Aktivität erheblich erschwert.
Die gute Nachricht: Es stehen heute wirksame OTC-Medikamente zur Verfügung — also rezeptfrei erhältlich — die die Symptome deutlich lindern und zur Rückkehr in den normalen Alltag verhelfen. Die schlechte Nachricht: Viele Menschen greifen zu den falschen Präparaten, wenden sie zu spät oder in der falschen Form an. In diesem Artikel erklären wir, worin sich Beifuß und Ambrosia unterscheiden, wie die verfügbaren Medikamente wirken und wann eine allergologische Fachkonsultation sinnvoll ist.
Wann fliegen Beifuß und Ambrosia?
Beide Pflanzen gehören zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und blühen hauptsächlich in der zweiten Sommerhälfte. Dennoch hat jede von ihnen einen etwas anderen Kalender:
- Gewöhnlicher Beifuß — der Pollenflug beginnt üblicherweise im Juli, erreicht seinen Höhepunkt im August und dauert bis in den September. Er gehört zu den häufigsten Inhalationsallergenen; schätzungsweise leiden 15–20 % aller Menschen mit Pollenallergie darunter.
- Beifußblättrige Ambrosie — in Deutschland breitet sich ihr Vorkommen kontinuierlich aus (besonders im Süden und Osten). Der Pollenflug beginnt etwas später — ab Mitte August — und kann bis zu den ersten Frösten im Oktober andauern. Ein einziger Strauch produziert in einer Saison bis zu einer Milliarde Pollenkörner, und die Schwellenkonzentration, die Symptome auslöst, ist außergewöhnlich niedrig (bereits 10 Körner/m³ Luft).
Hohe Temperaturen, Wind und trockenes Wetter verstärken den Pollenflug. Die gefährlichsten Stunden sind der Morgen und der frühe Nachmittag — dann ist die Pollenkonzentration in der Luft am höchsten.
Symptome — wie unterscheide ich Allergie von Erkältung?
Die Symptome einer Inhalationsallergie auf Beifuß und Ambrosia können leicht mit einer Infektion der oberen Atemwege verwechselt werden. Die wichtigsten Unterschiede:
- Niesen — serienweise, anfallsartig, oft zehn- oder zwanzigmal hintereinander
- Wässriger Schnupfen — reichlich, farblos (bei einer Infektion ist das Sekret gelblich-grün)
- Juckreiz — an Nase, Rachen, Gaumen, Ohren und Augen
- Tränenfluss und gerötete Augen — allergische Bindehautentzündung begleitet den Schnupfen bei über 80 % der Allergiker
- Verstopfte Nase — kann zu Schlafproblemen, Mundatmung und Kopfschmerzen führen
- Kein Fieber — eine Allergie verursacht generell kein Fieber; tritt Temperatur auf, ist das ein Zeichen für eine bakterielle Superinfektion oder eine Virusinfektion
Bei Menschen mit begleitendem Asthma können die Symptome Giemen, Husten und Atemnot umfassen — diese Signale erfordern besondere Aufmerksamkeit und einen Arztbesuch.
OTC-Medikamente ohne Rezept — was wählen?
Antihistaminika der 2. Generation (oral)
Sie sind die Grundlage der Behandlung der allergischen Rhinitis. Medikamente der 2. Generation — im Gegensatz zu älteren Präparaten der 1. Generation (z. B. Clemastin, Promethazin) — verursachen keine oder nur minimale Schläfrigkeit und wirken länger, eine Tagesdosis genügt. Zu den rezeptfrei erhältlichen Wirkstoffen gehören:
- Cetirizin — sehr beliebt, wirksam, günstig; bei wenigen kann es leichte Schläfrigkeit hervorrufen
- Loratadin — klassische Wahl, praktisch ohne sedierende Wirkung
- Fexofenadin — am wenigsten sedierend von den dreien; gute Wahl für Kraftfahrer und Maschinenbediener
- Bilastin (rezeptfrei in Deutschland erhältlich) — schneller Wirkungseintritt
- Rupatadin — wirkt zusätzlich gegen proinflammatorische Mediatoren (PAF); ohne Rezept in ausgewählten Präparaten erhältlich
Antihistaminika sollten am besten regelmäßig während der gesamten Pollensaison eingenommen werden — nicht nur »bei Bedarf«. Sie wirken prophylaktisch, indem sie Histaminrezeptoren blockieren, bevor das Allergen eine Reaktion auslöst.
Nasale Kortikosteroide (Glukokortikosteroide) — rezeptfrei
Sie gelten als wirksamste Behandlungsform der allergischen Rhinitis. Sie wirken lokal (werden praktisch nicht ins Blut aufgenommen), reduzieren die Schleimhautschwellung, den Ausfluss und die Kongestion. Die Wirkung erreicht ihr Maximum nach einigen Tagen regelmäßiger Anwendung — deshalb empfiehlt es sich, 1–2 Wochen vor dem erwarteten Pollenflug-Höhepunkt damit zu beginnen.
In Deutschland rezeptfrei erhältliche Wirkstoffe:
- Mometason — ab 12 Jahren; einmal täglich; sehr geringe systemische Resorptionsrate
- Fluticason (Furoat) — in OTC-Präparaten erhältlich; ab 12 Jahren
- Beclometason — etwas älter, wirksam; ab 18 Jahren für OTC-Präparate
- Budesonid — weit verbreitet, in verschiedenen Formulierungen erhältlich
Wichtige Anwendungstechnik: den Kopf leicht nach vorne neigen (nicht nach hinten!), das Spray in Richtung der äußeren Nasenwand richten (nicht zur Nasenscheidewand). Regelmäßige Anwendung beugt Nasenbluten vor.
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Preise vergleichenAugentropfen und -gele (OTC-Augenmittel)
Bei allergischer Bindehautentzündung helfen mehrere Präparategruppen:
- Natriumcromoglycat — Mastzellstabilisator; verhindert die Histaminfreisetzung; erfordert 4-mal tägliche Anwendung, wirkt prophylaktisch
- Ketotifen-Augentropfen — kombiniert antihistaminische Wirkung mit Mastzellstabilisierung; 2-mal täglich
- Olopatadin — lindert schnell Juckreiz und Brennen der Augen
- Künstliche Tränen — Befeuchtungstropfen ohne Wirkstoff; spülen Pollen mechanisch aus der Bindehaut; sicher bei häufiger Anwendung
Abschwellende Nasensprays (nasale Dekongestiva)
Oxymetazolin und Xylometazolin bringen schnelle Erleichterung bei verstopfter Nase, aber sie dürfen nicht länger als 3–5 Tage angewendet werden, da das Risiko einer medikamentösen Rhinitis (Rhinitis medicamentosa) besteht — einer Abhängigkeit der Schleimhaut vom Präparat. Sie können kurzfristig hilfreich sein (z. B. vor einem wichtigen Termin), sollten aber die Basisbehandlung nicht ersetzen.
Kreuzallergie und orales Allergiesyndrom (OAS)
Dies ist einer der weniger bekannten, aber sehr wichtigen Aspekte der Beifuß- und Ambrosia-Allergie. Die Pollen dieser Pflanzen enthalten Proteine, die strukturell ähnlich wie Proteine bestimmter Lebensmittel sind — das Immunsystem »verwechselt« Nahrungsmittel und reagiert auf sie wie auf Pollen. Dieses Phänomen wird als Kreuzreaktivität bezeichnet und betrifft einen erheblichen Teil der von Kräuterpollen betroffenen Allergiker.
Wichtig: Symptome einer Kreuzallergie können gerade im August und September auftreten oder sich verschlimmern — weil zu dieser Zeit sowohl die Pollenkonzentration in der Luft als auch die Exposition gegenüber frischem saisonalem Gemüse und Obst maximal ist. Das Verständnis dieses Zusammenhangs kann der Schlüssel dazu sein, warum manche Tage trotz regelmäßiger Medikamenteneinnahme besonders schwer sind.
Kreuzreaktionen Beifuß (häufigste)
- Sellerie (Stangen- und Knollensellerie) — stärkstes Kreuzallergen des Beifußes; kann ernsthafte systemische Reaktionen auslösen
- Karotte, Petersilie, Dill, Anis
- Mango, Melone, Kiwi, Pfirsich, Kirsche
- Paprika, Tomaten (bei einem Teil der Betroffenen)
- Gewürze: Kümmel, Koriander, Curry, Senf
Kreuzreaktionen Ambrosia (häufigste)
- Cantaloupe-Melone und Wassermelone — klassisches Paar mit Ambrosia
- Banane, Gurke, Zucchini
- Kamille (Kamillentee kann die Symptome verschlimmern!)
Wie äußert sich das OAS?
Das orale Allergiesyndrom (Oral Allergy Syndrome) ist ein Jucken und Kribbeln an Lippen, Zunge, Gaumen und Rachen — es tritt innerhalb weniger Minuten nach dem Verzehr von rohen kreuzreaktiven Lebensmitteln auf. Die Symptome klingen meist von selbst ab. Kochen oder Erhitzen zerstört die Allergene häufig — gekochte Karotten werden von vielen Menschen mit einer Allergie gegen rohe Karotten problemlos vertragen.
Wichtig: Bei manchen Menschen (besonders bei Sellerie-Allergie) kann die Reaktion schwerwiegend sein und Adrenalin erfordern — besprechen Sie dies unbedingt mit einem Allergologen.
Wie lässt sich die Pollenexposition reduzieren?
Medikamente helfen dabei, die Symptome zu kontrollieren, aber die Reduzierung der Pollenexposition ermöglicht eine geringere Dosierung und verbessert die Lebensqualität. Selbst die beste Pharmakotherapie wird weniger wirksam sein, wenn man sich täglich hohen Allergenkonzentrationen aussetzt. Hier sind bewährte Methoden zur Expositionsminderung:
- Prüfen Sie täglich die Pollenvorhersagen (Apps wie Pollen-App des Deutschen Wetterdienstes oder Pollenflug-Radar) — an Tagen mit hoher Konzentration die Zeit im Freien einschränken
- Fenster morgens (6:00–10:00 Uhr) und an windigen, sonnigen Tagen geschlossen halten — dann ist die Pollenkonzentration in der Luft am höchsten; nach Regen oder abends lüften
- Nach der Rückkehr nach Hause Kleidung wechseln und Gesicht sowie Haare waschen — Pollen setzt sich in Haaren und Kleidung fest und kann noch stundenlang nach der Rückkehr reizen
- HEPA-Filter im Auto und in Räumen verwenden — Luftreiniger mit HEPA-H13-Filter fangen Pollenkörner wirksam ab
- Beim Aufenthalt im Freien Sonnenbrillen tragen — sie schützen die Bindehaut vor direktem Pollenkontakt und reduzieren Augensymptome
- Rasenmähen und Gartenarbeiten in der Pollensaison meiden; falls unvermeidlich — Maske (FFP2) und Schutzbrille tragen
- Wäsche in der Pollensaison nicht im Freien trocknen — Stoffe fangen Pollenkörner wie ein natürlicher Filter auf
- Beim Autofahren die Klimaanlage mit Umluft einschalten — verhindert den Zufluss von Pollen von außen
Denken Sie daran: Prüfen Sie bei Reisen im August die lokalen Pollenkonzentrationen am Zielort. Süddeutschland und das Rheintal verzeichnen besonders hohe Ambrosia-Konzentrationen — wenn Sie unter starker Allergie leiden, lohnt es sich, dies bei der Urlaubsplanung zu berücksichtigen.
Wann zum Allergologen? Desensibilisierung als langfristige Option
OTC-Medikamente lindern die Symptome hervorragend, behandeln aber nicht die Ursache der Allergie. Wenn Sie eine Beifuß- oder Ambrosia-Allergie haben, sollten Sie einen Allergologen aufsuchen, besonders wenn:
- Die Symptome stark ausgeprägt sind und die Lebensqualität trotz OTC-Medikation erheblich beeinträchtigen
- Sie große Mengen an Medikamenten verbrauchen oder diese fast täglich über mehr als 4 Wochen im Jahr einnehmen
- Sie saisonales Asthma vermuten (Husten, Atemnot, Giemen)
- Sie starke Reaktionen auf Kreuzallergene haben (insbesondere Sellerie, Nüsse)
- Die Medikamente nicht mehr so gut wirken wie zu Beginn
- Sie die Allergie durch Immuntherapie dauerhaft verringern möchten
Desensibilisierung (Allergen-Immuntherapie)
Dies ist die einzige Behandlungsmethode der Inhalationsallergie, die den Krankheitsverlauf modifiziert — sie lindert nicht nur die Symptome, sondern »erzieht« das Immunsystem um und reduziert seine Überreaktivität auf Allergene. Die subkutane Immuntherapie (Spritzen) oder die sublinguale Immuntherapie (Tropfen/Tabletten) dauert in der Regel 3–5 Jahre. Die Wirkung hält noch Jahre nach Abschluss der Behandlung an. Sie erfordert ein Rezept und ärztliche Überwachung, ist aber für viele Patienten ein Durchbruch — sie können wieder ein normales Leben führen, ohne täglich Medikamente einzunehmen.
Achtung: Eine Desensibilisierung wird nicht während der Pollensaison begonnen — die Einleitungsphase muss vor dem Höhepunkt der Allergenexposition abgeschlossen sein. Es lohnt sich, im Herbst oder Winter mit einem Allergologen zu sprechen, um die Therapie für das nächste Jahr zu planen.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich ein Antihistaminikum und ein nasales Kortikosteroid gleichzeitig anwenden?
Ja — und diese Kombination ist die empfohlene Strategie bei moderaten oder schweren Symptomen der allergischen Rhinitis. Das orale Antihistaminikum reduziert systemische Symptome (Juckreiz, Tränenfluss), während das nasale Kortikosteroid lokal auf die Nasenschleimhaut wirkt. Zusammen bieten sie eine bessere Kontrolle als jedes Präparat allein. Lassen Sie sich von einem Apotheker zu spezifischen Produkten und Dosierungen beraten.
Wie lange dauert die Beifuß- und Ambrosia-Saison in Deutschland?
Beifuß fliegt von etwa Mitte Juli bis September — der Höhepunkt liegt im August. Ambrosia beginnt etwas später (Mitte August) und kann bis zu den ersten Frösten, also bis in den Oktober, fliegen. Insgesamt können Allergiker 2–3 Monate im Jahr unter Symptomen leiden, weshalb eine frühzeitige Behandlung so wichtig ist.
Können Kinder nasale Kortikosteroide OTC anwenden?
Die meisten rezeptfrei erhältlichen nasalen Glukokortikosteroid-Präparate sind ab dem 12. Lebensjahr zugelassen. Für jüngere Kinder ist eine ärztliche Konsultation und ein Rezept erforderlich. Antihistaminika der 2. Generation (z. B. Cetirizin) sind in Kindervarianten ab dem 2. Lebensjahr als Saft oder Tropfen erhältlich — prüfen Sie stets die Packungsbeilage und die altersgerechte Dosierung.
Ich habe eine Beifußallergie — reagiere ich zwingend auch auf Ambrosia?
Nicht zwingend, obwohl das Risiko, auf beide Pflanzen sensibilisiert zu sein, höher ist als in der Allgemeinbevölkerung. Beifuß und Ambrosia haben teilweise ähnliche Allergene (Amb a 1 und Art v 6 weisen eine Aminosäuresequenzähnlichkeit von ca. 65 % auf), sind aber nicht identisch. Viele Menschen sind nur gegen eine von beiden sensibilisiert. Genaue allergologische Tests (Prick-Hauttest oder spezifisches IgE-Bluttest) klären, auf welche Allergene Sie genau reagieren.
Ist Kamillentee bei Ambrosia-Allergie sicher?
Mit Vorsicht — Kamille (Matricaria chamomilla) gehört zur gleichen Familie der Korbblütler wie Ambrosia und Beifuß. Bei einem Teil der Ambrosia-Allergiker kann Kamillentee die Symptome verschlimmern oder orale Allergiesyndrom-Reaktionen auslösen. Wenn Sie regelmäßig Kräutertees trinken und eine Verschlechterung der Symptome während der Pollensaison bemerken, lohnt es sich, vorübergehend darauf zu verzichten und zu beobachten, ob sich eine Besserung einstellt.
Hilft eine Maske bei starkem Pollenflug?
Chirurgische Masken filtern Pollen nur teilweise. Deutlich besser geeignet sind Filtermasken der Klasse FFP2 — sie halten über 94 % der Partikel zurück. Sie sind hilfreich bei unvermeidbaren Aktivitäten im Freien an Tagen mit sehr hoher Pollenkonzentration (Rasenmähen, Gartenarbeit, Spaziergang bei Wind). Im Alltag empfiehlt es sich, die Maske mit einer Schutzbrille zu kombinieren, die die Augen schützt.
Zusammenfassung
✅ Der August ist der Höhepunkt des Beifuß- und Ambrosia-Pollenflugs in Deutschland — die schlimmsten Tage für Inhalationsallergiker im gesamten Jahr.
✅ Antihistaminika der 2. Generation (Cetirizin, Loratadin, Fexofenadin, Bilastin) sind die OTC-Grundlage — die gesamte Saison über regelmäßig einnehmen, nicht nur bei akuten Beschwerden.
✅ Nasale Glukokortikosteroide OTC (Mometason, Fluticason) sind die wirksamste Behandlung der Rhinitis — 1–2 Wochen vor dem Pollenflug-Höhepunkt beginnen.
✅ Kreuzallergie mit Lebensmitteln (Sellerie, Karotte, Melone, Wassermelone) ist ein häufiges Problem — bei starken Reaktionen nach rohem Gemüse oder Obst unbedingt mit einem Allergologen sprechen.
✅ Desensibilisierung (Immuntherapie) ist die einzige Methode, die die Ursache der Allergie behandelt — allergologische Konsultation außerhalb der Pollensaison (Herbst/Winter) planen.
✅ Expositionsminderung (HEPA-Filter, Fenster morgens geschlossen, Schutzbrille, Kleidungswechsel nach der Heimkehr) geht stets Hand in Hand mit der medikamentösen Behandlung.
✅ Symptome der unteren Atemwege nicht ignorieren (Husten, Atemnot, Giemen) — sie können auf saisonales Asthma hinweisen, das einer ärztlichen Beurteilung bedarf.
Disclaimer
Dieser Artikel dient ausschließlich Bildungszwecken und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Angaben zu Medikamenten, Dosierungen und Indikationen können je nach individuellem Gesundheitszustand, Alter und eingenommenen Medikamenten abweichen. Vor Beginn oder Änderung einer Behandlung wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Das Management einer saisonalen Allergie umfasst in der Regel mehrere Präparate gleichzeitig — ein orales Mittel, ein Nasenspray, Augentropfen und gelegentlich Akutpräparate. Statt jedes einzelne Produkt in der erstbesten Apotheke zu kaufen, stellen Sie Ihren gesamten Behandlungskorb zusammen und prüfen Sie den Gesamtpreis in über 100 Apotheken auf MedikamentBilliger — denn echtes Sparen entsteht durch den Vergleich des ganzen Korbs, nicht einer einzelnen Packung.
